Die Murgtal Panthers 2 haben am Samstagabend in Bietigheim eindrucksvoll ihren Charakter unter Beweis gestellt und sich mit einem 27:27-Unentschieden einen hochverdienten Punkt erkämpft. Von der ersten bis zur letzten Minute war der unbedingte Wille spürbar, dieses Spiel trotz zwischenzeitlichem Rückstand nicht verloren zu geben.
Die Partie begann ausgeglichen, nach rund 15 Minuten lagen die Panthers knapp mit 6:7 zurück. Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nutzte die HSG Hardt ihre Chancen konsequenter und setzte sich etwas ab. Trotz des anwachsenden Rückstands ließen sich die Panthers jedoch nie hängen – der Kampfgeist war jederzeit präsent. Zur Pause stand ein 11:17 auf der Anzeigetafel.
Auch nach dem Seitenwechsel arbeiteten die Panthers unermüdlich, hielten die Intensität hoch und glaubten weiterhin an ihre Chance. Schritt für Schritt kämpften sie sich zurück ins Spiel, verkürzten den Abstand und blieben stets dran. Der unerschütterliche Einsatz und die geschlossene Teamleistung waren der Schlüssel dafür, dass die Partie wieder offen wurde.
Allen voran zeigte Dominik Saum eine überragende Leistung. Mit acht Toren war er nicht nur treffsicherster Schütze, sondern auch emotionaler Antreiber seiner Mannschaft. Auch Silas Jocher setzte entscheidende Akzente. Mit wichtigen Treffern in kritischen Phasen bewies er Nervenstärke und war von der Siebenmeterlinie nicht zu stoppen – mit einer makellosen 100%-Quote verwandelte er alle seine Versuche sicher und trug maßgeblich zur Aufholjagd bei.
In der Schlussphase spitzte sich das Spiel weiter zu. Die Panthers blieben fokussiert, kämpften um jeden Ball und wurden schließlich belohnt, denn erst 51 Sekunden vor Spielende fiel der verdiente Ausgleichstreffer zum 27:27.
Mit diesem Punktgewinn im Rücken richten die Panthers nun den Blick nach vorne. Am 25. April wartet mit dem Auswärtsspiel in Langensteinbach die nächste Herausforderung, bevor es am Sonntag, den 3. Mai, im letzten Rundenspiel zuhause in Rotenfels gegen den TSV Graben-Neudorf geht.
Ein besonderer Dank gilt im Namen der Mannschaft den zahlreichen Unterstützern auf der Tribüne. Die Leidenschaft und der Rückhalt von außen waren über die gesamte Spielzeit hinweg deutlich spürbar und haben die Mannschaft zusätzlich gepusht. Gemeinsam wurde dieser wichtige Punkt erkämpft – auf und neben dem Feld.