Herren 1 verlieren unglücklich nach großem Kampf 29:26 (11:14)

Es gibt Niederlagen, die schmerzen und es gibt Niederlagen wie diese, die sich anfühlen, als hätte man den Sieg schon in den Händen gehalten. Die Murgtal Panthers mussten sich am Wochenende dem Tabellenzweiten SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell mit 29:26 geschlagen geben. Eine bittere Pleite, weil so viel mehr möglich gewesen wäre.

Von Beginn an zeigte die Mannschaft von Trainer Nenad Gojsovic, dass sie sich vor dem Favoriten keineswegs verstecken würde. Mit Leidenschaft, Tempo und einer kompakten Abwehr erspielten sich die Panthers eine verdiente 14:11‑Halbzeitführung. Die Halle spürte: Heute geht was, heute kann man einen Großen ärgern.

Doch nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel. Kleine Fehler, unglückliche Abschlüsse, ein paar technische Unsauberkeiten – und plötzlich war der Gegner wieder da. Die Panthers kämpften, warfen sich in jeden Ball, doch die Leichtigkeit der ersten 30 Minuten wollte nicht mehr zurückkehren. Am Ende stand ein 29:26, das härter trifft, als es die drei Tore Unterschied vermuten lassen.

Eine Niederlage, die weh tut – aber Mut macht

So unglücklich das Ergebnis auch ist: Die Panthers haben gezeigt, dass sie mit den Topteams der Liga mithalten können. Über weite Strecken spielten sie Handball auf Augenhöhe, mit Herz, Willen und Teamgeist. Genau diese Eigenschaften werden in den kommenden Wochen entscheidend sein.

Torschützen: Hannes Elies (7), Sandro Kühn (6), Armin Kadic (4), Timo Reuter (4), Michael Elies (2), Marius Jüppner (1), Florian Schmöckel (1), Frank Sink (1)

Blick nach vorn: Alles auf Samstag

Jetzt heißt es: Mund abwischen, weiterarbeiten, zusammenstehen. Am Samstag, den 21.03.2026, wartet mit dem SV Niederbühl die nächste schwere Aufgabe – auswärts, emotional, intensiv. Doch wer die Panthers kennt, weiß: Dieses Team kommt nach Rückschlägen oft stärker zurück, als es zuvor war.

Die Fans dürfen sich auf eine Mannschaft freuen, die bereit ist, zu kämpfen. Für Punkte. Für den Verein. Für das Murgtal.