Es bleiben mehr Erkenntnisse als positive Erinnerungen nach dem Spiel der Herren 2 gegen SG KIT/MTV Karlsruhe 2 28:19 (11:8)

Zu bester Kaffee und Kuchen Zeit sind die Mannen der zweiten Mannschaft nach Karlsruhe zur SG KIT/ MTV gereist. Doch Günters Schützlinge wollten auf gar keinen Fall in eine Kaffeekränzchen-Einstellung verfallen. Mit der gewohnt stabilen Abwehr und einem schwungvollen Übergang ins Tempospiel sollten ungefährdet die nächsten 2 Punkte eingefahren werden.

 

So standen nach den ersten 5 Spielminuten wieder 4 Treffer auf der Anzeigetafel. Und auch das 6:3 nach 8 gespielten Minuten machte Hoffnung auf eine klare Angelegenheit. In der gefühlten Sicherheit des Sieges, haben sich zu viele technische Fehler eingeschlichen und das Tempospiel war kaum noch vorhanden. Leider konnten, wie auch im ersten Spiel der Rückrunde, überraschend viele hochprozentige Chancen nicht in Tore umgesetzt werden. Als Folge wurde mit einem, in dieser Saison völlig unüblichen, Zwischenstand von 11:8 die Seiten gewechselt.

 

Es hatte etwa 10 Minuten der zweiten Halbzeit gedauert, bis die Halbzeitansprache von den Ohren im Kopf angekommen war. Eine deutlich stabilere Abwehr war wieder einmal das Fundament für das Tempospiel. Zusätzlich konnte Marvin, wenn das Tempospiel nicht zu einer Torchance geführt hat, im gebundenen Spiel zunehmend Durchbrüche erzielen und bracht eine Menge Energie in die Mannschaft. Dadurch angetrieben, führten die letzten 20 Minuten der Partie mit einem 13:6 Lauf zu einen am Ende deutlichen Sieg.

 

Der Grundstein dieses Sieges war eine durchaus ordentliche Abwehr gegen die, zugegeben auch teilweise harmlose, Offensive der Studis. Doch vor allem in der ersten und zweiten Welle muss in den nächsten Spielen eine deutliche Steigerung stattfinden. Etwas Sorge bereiten zusätzlich noch die vielen technischen Fehler und ideenlos vorgetragenen Angriffsversuche. Als positives Resümee bleibt, dass Spiele auch über eine intensive Abwehrarbeit gewonnen werden können, wenn das eigentliche Prunkstück – die Offensive – ins Stocken gerät.